3-wöchiges Auslandspraktikum in Poznań

Zusatzqualifikation "Internationales Marketing/Außenhandel" führt nach Polen

 

Nadine Schulze Bernd hat am 01.08.2013 ihre FAMS-Ausbildung bei uns begonnen. Im Januar 2016 wird sie – nach verkürzter Ausbildungszeit – ihre Prüfung ablegen. An dem Berufskolleg in Düsseldorf hat sie bereits die Zusatzqualifikation "Internationales Marketing/Außenhandel " erworben. Zu dieser Qualifikation gehörte ein 3-wöchiges Auslandspraktikum, das sie im Frühjahr 2015 in unserer Filiale in Polen absolvierte. Wir haben sie nach ihren Eindrücken gefragt:

 

Nadine, bitte beschreibe uns deine Ankunft in Poznań und deinen ersten Arbeitstag in unserem polnischen Team.

In Poznan am Flughafen hat der Managing Director, Kris, schon auf mich gewartet. Er hat mich direkt zum Hotel gebracht und mir mein Zimmer gezeigt. Auch im Hotel war schon alles perfekt für mich vorbereitet. Eine Kollegin dort, Natalia, hatte schon zuvor dafür gesorgt, dass ich abends noch Essen im Hotel bekomme. Am nächsten Morgen hat mich ein Taxi abgeholt und zur Firma gebracht. Dort wurde ich von Natalia begrüßt, die dann mit mir einen Rundgang durch die Firma machte und mir alle Kollegen vorgestellt hat. Mein Arbeitsplatz war im AdHoc-Team. Ich sollte mich zuerst näher mit einer Studie beschäftigen, in der es um die Zusammenarbeit von Herstellern mit Vertriebspartnern ging. Ich hab mich in das Thema eingelesen und mich um kleinere Sachen wie die Formatierung des Fragebogens gekümmert. Vor allem haben wir uns untereinander erstmal viel über unsere Arbeit ausgetauscht und viele wollten natürlich wissen, was ich genau hier in Lüdinghausen mache, was für eine Ausbildung ich mache und inwiefern das Auslandspraktikum ein Teil davon ist.

 

Gab es Unterschiede zu deinen Aufgaben hier in Lüdinghausen?

Da ich während des Praktikums, genau wie hier auch, im AdHoc gearbeitet habe, hat sich die Art der Aufgaben nicht sehr von meinen Aufgaben hier unterschieden. Die meiste Zeit habe ich an einer PowerPoint-Vorlage für die Präsentation einer Studie gearbeitet und mir dafür unterschiedliche Diagramme und Darstellungsformen überlegt. Außerdem habe ich zwischendurch auch weiterhin an einem Projekt aus Deutschland gearbeitet, das ich zu der Zeit betreut habe. Praktisch war dabei dann natürlich, dass ich bei Problemen mit den Tabellen für die Auswertung direkt ins Büro der IT gehen und alles schnell persönlich mit dem jeweiligen IT Manager besprechen konnte. Denn auch die Auswertungen unserer deutschen AdHoc-Projekte werden in der polnischen Filiale erstellt.

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

An der Arbeit hat mir besonders gut gefallen, dass ich mir die Zeit, die ich an den Projekten gearbeitet habe, frei einteilen konnte und ich keine strikten Vorgaben hatte. Ich habe also nicht einfach nur typische „Praktikantenaufgaben“ bekommen.
Besonders gefallen hat mir an Polen generell die Gastfreundlichkeit der Leute. Überall bin ich auf sehr hilfsbereite Menschen gestoßen und die Kollegen haben sich sehr darum bemüht mir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Auch nach der Arbeit oder am Wochenende haben sie sich noch Zeit für mich genommen um etwas mit mir zu unternehmen, was wirklich nett war. So hatte ich die Möglichkeit, die Personen mit denen ich sonst nur E-Mail Kontakt hatte, besser kennenzulernen. Der Austausch mit den Kollegen, die in einem anderen Land arbeiten, war also auf jeden Fall auch ein Aspekt, der mir sehr an meinem Praktikum gefallen hat.
Und die Piroggen, also polnische Maultaschen, haben sehr gut geschmeckt.

 

Was hast du durch den Aufenthalt in Polen gelernt?

Da ich zum ersten Mal ganz alleine in ein anderes Land gereist bin und dort gearbeitet habe, wusste ich nicht genau, was mich vor Ort erwartet. Aber ich habe schnell gelernt, dass die Leute mir alle sehr offen gegenüberstehen und ich bei Fragen oder Problemen immer einfach auf die Leute zugehen konnte. Dadurch habe ich schnell die Angst verloren bei Fragen auch fremde Leute anzusprechen.
Auch wenn 3 Wochen keine lange Zeit ist, konnte ich schon einen guten Einblick in die polnische Kultur bekommen und auch einiges über Poznan erfahren.
Durch mein Auslandspraktikum konnte ich also alles in allem nützliche Erfahrungen sammeln und es hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.

 

Außerdem hat das Max-Weber-Berufskolleg dazu einen Bericht von Nadine veröffentlicht:  http://www.max-weber-berufskolleg.de/web/auslandpraktikum-in-polen-ein-bericht/