Mitarbeiter-Interview

Marcel Walla hat bei uns eine Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung gemacht. Anfang 2014 hat er seine Prüfung abgeschlossen. Danach wollte er gerne Beruf und Studium kombinieren. An vier Tagen in der Woche arbeitet Marcel als Project Manager in unserem internationalen AMIS Team. Im Moment arbeitet er vor allem mit den Teams in der Türkei und in China zusammen. Ende 2014 war er eine Woche in Istanbul, um unsere Kollegen vor Ort zu schulen. Außerdem studiert er "nebenbei" – im Frühjahr 2014 hat er sein Bachelorstudium an der FOM Hochschule in Münster begonnen. Wir fragen ihn nach seinen Erfahrungen.
 

Marcel, neben der Arbeit studierst du Internationales Management. Wie sieht dein typischer Wochenablauf aus?

Um pünktlich bei den Vorlesungen zu sein, fange ich um 7 Uhr im Büro an und arbeite an meinen laufenden Projekten. Um 18 Uhr beginnen dreimal wöchentlich meine Vorlesungen und gehen bis 21:15 Uhr. Um den Vorlesungsinhalt nach- und vorzubereiten, habe ich freitags frei. Allerdings komme ich auch manchmal freitags ins Büro, wenn viel zu tun ist. Dann verschiebe ich das Lernen auf Samstag.
 

Warum hast du dich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden?

Mir gefällt meine Arbeit sehr gut. Zusätzlich wollte ich mich nach meiner Ausbildung weiter fortbilden und qualifizieren. Nach einiger Recherche habe ich dann das Angebot der FOM Hochschule gefunden, die Arbeit und Studium verbindet. Somit sammle ich weitere Berufserfahrungen und mache "nebenbei" meinen Bachelor-Abschluss. "Nebenbei" ist da vielleicht das falsche Wort, da das Studium 9 Stunden die Woche einnimmt plus Nach- und Vorbereitungszeit.
 

Was gefällt dir an deinem Studium und an deiner Arbeit bei der Kleffmann Group besonders?

An meinem Studium gefällt mir besonders die praxisnahe Vorlesungsgestaltung. Die Dozenten der FOM sind selbst auch noch berufstätig. Sie können daher viel von ihren Unternehmen und Erfahrungen berichten und damit die Inhalte lebhafter gestalten. Viele Inhalte sind auch für den täglichen Berufsalltag sehr hilfreich.  Bei meiner Arbeit sind es besonders die internationalen Verantwortungen, die mir sehr viel Spaß machen. Im Vordergrund steht die  internationale Kommunikation tagtäglich. Des Weiteren bin ich ständig mit neuen Gegebenheiten aus den verschiedensten Ländern konfrontiert. Das bedeutet, ich stelle mich laufend auf andere Situationen ein um weiterzukommen. 
 

Bleibt denn noch ein bisschen Platz für Freizeit?

Natürlich wird es durch das abendliche Studium weniger, aber die Zeit am Wochenende reicht für die Erholung und um Zeit mit Freunden zu verbringen. Manchmal weiß ich gar nicht, was ich machen soll, wenn eine Vorlesung kurzfristig ausfällt, da ich schon fest damit rechne abends in der Uni zu sein.


Welche Tipps kannst du jungen Leuten geben, die sich für ein berufsbegleitendes Studium interessieren?

Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium interessiert, sollte sich überlegen, welcher Studiengang und welches Studienzeitmodell am besten passen. Also wofür interessiere ich mich, möchte ich ein Fern- oder Präsenzstudium machen, kann ich abends oder besser am Wochenende Vorlesungen besuchen? Es ist auch möglich, das Studium schon parallel zur Ausbildung zu absolvieren. Durchhaltevermögen ist auf jeden Fall wichtig, außerdem sollte man seine Zeit gut einteilen und sich selbst motivieren können. Manchmal ist es anstrengend, sich nach der Arbeit im Büro noch drei Stunden auf eine Vorlesung zu konzentrieren. Aber gemeinsam mit den Kommilitonen schafft man das – es macht ja auch Spaß, zusammen auf ein Ziel hinzuarbeiten!